CRONUS UHRENMANUFAKTUR

Schon im Jahr 2010 von der russischen Einsatztaucheruhr 191 CHS aus den 1960er Jahren inspiriert, entstanden die ersten Handskizzen und technischen Zeichnungen der Taucheruhr Cronus. Ziel war es, die Merkmale der axialen Drehung der Krone als zentrales Steuerelement beizubehalten. Zudem sollte der Kronenverschluss stabilisiert werden, da er ziemlich weit herausragt. Der Anspruch war von Anfang an: eine sehr robust gebaute Uhr, die extremen Belastungen und äußeren Einflüssen standhält und Wasserdichtigkeit gewährleistet. Diese Idee wurde technisch in 3D-Konstruktion umgesetzt. Im darauf folgenden Jahr 2011 entstand letztendlich der Prototyp 1.

Das Konzept des Verschlusses wurde nach dem Test konsequent weiterentwickelt und optimiert. Der Verschluss wurde mit einem visuellen Warnsystem (roter Sicherungsring) ausgestattet. Er wird durch einer Feder axial gesteuert und warnt den Benutzer vor unabgesichertem Stand. Zusätzlich wurde ein entsprechender Hinweis auf dem Zifferblatt angebracht (control before dive). Das innovative Verschlusssystem wurde im Jahr 2013 zum Patent angemeldet. Ein Jahr später wurde der Prototyp 1 redesigned, das Gehäuse bekam eine neue Form ohne ihren Charme zu verlieren. Im Rahmen der Weiterentwicklung wurde der Kronenverschluss noch weiter optimiert und vom Gehäuse entkoppelt. Dadurch wurde die Entlastung der Aufzugskrone erreicht ohne auf die Sicherheit zu verzichten. Es entsteht das Prototyp-2-Modell. Weitere Informationen sind aus der Patentbeschreibung zu entnehmen.

Das Gehäuse wird nach unseren technischen Zeichnungen und 3D-Daten in der Uhren-Produktionsstätte Glashütte angefertigt und in streng limitierter Kleinserie in einer Münchner Uhrenwerkstatt zusammengebaut. Jedes Gehäuse der Prototyp 2 -Serie ist mit einer eigenen Seriennummer versehen. Sie bekommen ein komplett handgefertigtes und mit viel Liebe zusammengebautes original Liebhaberstück „made in Germany“.

Registrierung der Marke erfolgte 2015.

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